Raphael Immoos

Künstlerischer Leiter

Prof. Raphael ImmoosRaphael Immoos ist Professor für Chorleitung und Dirigent verschiedener Vokalensembles an der Hochschule für Musik in Basel. Er ist künstlerischer Beirat des Europäischen Jugendchor Festivals, von 2000 bis 2013 dirigierte er das Akademische Orchester Basel und leitet seit 2004 Cappella Nova. Ab 2013 hat Raphael Immoos als Nachfolger von Fritz Näf die künstlerische Leitung der Basler Madrigalisten übernommen.
2015 leitete R. Immoos erstmals den Dirigierkurs der Sommerakademie Thun mit grossem Erfolg.
Rundfunk- und CD Aufnahmen sowie Gastauftritte mit Chören und Orchestern im In- und Ausland dokumentieren seine vielseitige Tätigkeit. Ein besonderes Anliegen ist Raphael Immoos die Recherche selten aufgeführter Werke des 17. und 18. Jahrhunderts und die Pflege und Förderung neuer Musik unserer Zeit mit zahlreichen Ur- und Schweizer Erstaufführungen, u. a. von Thomas Jennefelt (S), Frederico Zimmermann Aranha (BR), Barry Mills (GB), Yuri Lanyuk (UKR), Georg Friedrich Haas (A), Andreas Fervers (D), Eric Oña (AR) Hans-Martin Linde (D) und von Schweizer Komponisten wie Thüring Bräm, Caspar Diethelm, Christian Henking, Javier Hagen, Beat Gysin, Mela Meierhans, Rudolf Jaggi, Michel Roth, Thomas Kessler, Alfred Knüsel, Rudolf Moser u.a.

Theo Schaad

Theologie

Theo Schaad ist Pfarrer i. R. der Evangelisch-methodistischen Kirche und wohnt in Köniz. Theologiestudium am Seminar der Evangelisch-methodistischen Kirche in Frankfurt/M. Tätig in Kirchgemeinden, in der Kirchenleitung und zuletzt in der Geschäftsstelle des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes in Bern. Er ist mit der Chorarbeit in den EMK-Gemeinden aufgewachsen und hat selber während einiger Jahre einen Gemeindechor dirigiert. Sein Interesse an der Chorarbeit gilt der Gestaltung von Gottesdiensten durch Wort und Musik. Zu diesen Themen referiert er regelmässig an der Sommerakademie.

Bernhard Scheidegger

Chorleitung

Bernhard Scheidegger ist im Berner Jura geboren und aufgewachsen. Nach der Ausbildung zum Primarlehrer leitete er jeweils mindestens einen Chor und war während Jahren Vizedirigent des Berner-Bach-Chores. 1982 erwarb er das Lehrdiplom für Sologesang bei Arthur Loosli in Bern. Es folgten zahlreiche Kurse für Gesang bei Paul Lohmann und Jakob Stämpfli sowie für Orchesterleitung bei Professor Walter Hügler (D). Mehrere Jahre war er Chorleiterausbildner beim CSS (Christlicher Sängerbund der Schweiz). Er ist Leiter des Chores Ipsach und Kreisdirigent des CSS (Kreis Jura-Seeland-Solothurn). Mit diesen Chören hat er zahlreiche bedeutende Chorwerke verschiedener Epochen aufgeführt.

Daniela Eaton-Freiburghaus

Sopran, Stimmbildung

Sopran

Daniela Eaton-Freiburghaus erwarb an der Musikhochschule Luzern bei Barbara Locher das Lehrdiplom mit Auszeichnung und am Konservatorium Amsterdam bei Margreet Honig das Konzertdiplom. Während ihrer Studienzeit in Amsterdam war sie Mitglied des „Nederlands Vocaal Laboratorium“ (zeitgenössisches Musiktheater) und absolvierte nebenher die Grundausbildung an der Opernakademie.
Sie erhielt einen Förderpreis der Axelle und Max Koch-Kulturstiftung für herausragende Leistungen. Es folgten weiterführende Studien bei Lena Hauser und Margreet Honig. Impulse für ihr künstlerisches Schaffen erhält sie zur Zeit von Bruno V. Nünlist.
Daniela Eaton-Freiburghaus ist im In- und Ausland als freischaffende Künstlerin tätig. Sie tritt regelmässig in den Bereichen Oratorium, Lied und Kammermusik auf, und sie verfügt über ein vielseitiges Repertoire das vom Frühbarock bis zur zeitgenössischen Musik reicht. Sie hat u.a. an den Schlosskonzerten Spiez, an Uraufführungen von niederländischen und schweizerischen Komponisten, am niederländischen Radio und Fernsehen, sowie mit dem Residentie Orkest Den Haag unter der Leitung von J. van Steen mitgewirkt.
Über ihre eigene künstlerische Tätigkeit hinaus unterrichtet Daniela Eaton-Freiburghaus Gesang an der Musikschule Zürcher Unterland, leitet die Rafzer Singfrauen und unterstützt regelmässig Chöre als Beraterin und Stimmbildnerin.
Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Rafz.

 

 Barbara Erni

Alt, Simmbildung

Barbara ErniDie Altistin Barbara Erni erwarb an der Hochschule der Künste Bern bei Frieder Lang das Lehrdiplom für Gesang. Ihr weiteres Studium im Konzert-und Opernfach schloss sie bei Hanspeter Blochwitz und am Schweizer Opernstudio Biel erfolgreich ab. In verschiedenen Meisterkursen vertiefte sie ihre Studien und erhält gegenwärtig wichtige Impulse bei der Altistin Ingeborg Danz.
Barbara Erni ist als gefragte Konzertsängerin im In- und Ausland tätig, ihr breit gefächertes Repertoire umfasst Werke aus dem Frühbarock bis hin zu zeitgenössischer Musik. Eine ihrer grossen Stärken liegt bei den Kantaten, Passionen und Oratorien u.a. von Bach, Händel und Mendelssohn. Wichtig ist ihr auch die Pflege des Liedgesangs sowie die Mitwirkung in verschiedenen professionellen Vokalensembles, so bei Corund Luzern, den Basler Vokalsolisten und beim Ensemble Vocal Origen. Ihre Konzerttätigkeit führt sie immer wieder auch in grössere Konzertsäle wie das KKL Luzern und die Tonhalle Zürich, wo sie unter anderem mit der h-moll Messe und dem Weihnachtsoratorium von Bach und in «Elias» von Mendelssohn zu hören war.
Im Rahmen der Bachwochen Stuttgart sang Barbara Erni 2011 und 2013 unter Helmut Rilling in Bachs Johannes-Passion sowie in der Matthäus-Passion.
In verschiedenen Rollen war die Altistin auch am Theater Biel Solothurn präsent.